Praxis für Naturheilverfahren Dr. phil. Eva Bartsch

 

 

Altes Wissen

Die traditionelle abendländische Medizin umfasst ein Wissen aus zweieinhalb Jahrtausenden forschender und therapeutischer Erfahrung. Hippokrates, Galen, Avicenna, Hildegard von Bingen, Paracelsus, Hahnemann und Hufeland ragen als ihre bedeutenden Vertreter hervor. 

Gegründet auf eine philosophische Naturbetrachtung und damit vom Menschen ausgehend stellt sie heute eine unverzichtbare Ressource für die Aufrechterhaltung  individueller Gesundheit und die Verteidigung einer nach humanen, mitmenschlichen Grundsätzen geprägten Welt dar.

 

 

 

 

Hildegard-Medizin als Brücke zwischen alter und moderner Welt

 

Hildegard von Bingen vereinigt in ihrer Heilkunde die Tradition der Antike und des arabischen Mittelalters mit der christlichen Auffassung von der Einbettung des Menschen in einen göttlichen Schöpfungs- und Heilsplan und hinterlässt die erste und einzige systematische Heilkunde des Christentums. Gottfried Hertzka (1913 - 1997) entdeckt als Sanitäter im 2. Weltkrieg die hildegardische Überlieferung neu: inmitten von Tod und Zerstörung rettet er mithilfe von Kräutern Leben! Aus dieser Erfahrung begründet er die moderne Hildegard-Medizin.

"Die Elemente nehmen jede menschliche Eigenschaft in sich auf,

wenn der Mensch die Elemente an sich zieht. (..)

Daher steht auch geschrieben: Himmel und Erde klagen über den Menschen.

Denn das Unruhige, Kriegerische im Handeln der Menschen versetzt

die Elemente oft in heftige Bewegung, wie wenn ein Mensch ein Netz

in seiner Hand hält und es bewegt. So bringt auch der Mensch die Elemente

in Bewegung , so dass sie entsprechend seinen Werken ihren Einfluss ausüben."

 

"Die Luft ist der Hauch, der im Tau den Keimen Feuchtigkeit eingießt, so dass alles grün wird, und der durch sein Wehen Blumen hervorbringt und der durch seine Wärme alles bis zur Reife stärkt."

 

 

 

 

 

 

".. und so zeigt die Erde in der Wärme Lebenskraft, in der Kälte Dürre. Im Winter nämlich ist die Kälte über der Erde unfruchtbar und gräbt ihre Wärme unter die Erde ein, damit die Erde die verschiedenen Samen bewahren kann, und so bringt sie durch Wärme und Kälte alle Keime hervor."